Global #26: Outtakes – Kuriositäten und Überraschungen im Iran

Im iranischen Alltag gibt es unzählige Kleinigkeiten, welche einem als Ausländer sofort auffallen, da sie vertraut, skurril oder ungewohnt wirken.
Besonders verstörend war es für uns jedes Mal, als wir mit dem Hitlergruß willkommen wurden. Viele Iraner glauben,  dass wir Deutsche Arier sind und deshalb mit den Iranern eng verbunden seien. Der Begriff „Arier“, welcher aus dem alt-indischen stammt und übersetzt „Herr“ oder „der Edle“ bedeutet,  wurde jedoch von den Nazis sinnentfremdet. Die eigentlichen Arier sind ein Ur-Volk aus dem indisch-persischen Raum – heute Afghanistan, Iran, Indien und Pakistan. Somit sind unter anderem die Iraner die wahren Arier 😉 Leider wissen das hier nur die wenigsten…
–> siehe auch: https://www.arte.tv/sites/de/das-arte-magazin/2014/04/04/die-wahren-arier/

Nachfolgend eine kleine Sammlung mit weiteren skurrilen Erlebnissen und Überraschungen im Iran:

1) Paintball scheint auch im Iran beliebt zu sein.

 2) Die Ampelkennzeichnung für Lebensmittel war auch mal für Deutschland im Gespräch.

3) Streetart ist im Iran eher die Ausnahme. Graffitis wie dieses sind dafür aber besonders auffällig. 

4) Statt Stacheldraht sind Mauern gelegentlich mit Metallschrott und Glasscherben gespickt. 

5) Lkw Reifen sind häufig abgenutzt und haben wenig oder kein Profil mehr. Pannen und Reifenwechsel sind somit nicht selten.

6) Diese Eisenbahnbrücke ist Radfahrer und Mopedcruiser lebensgefährlich 😉

7) Der Zamyad 2400 (Z24) wird nach dem Vorbild des „Nissan Junior“ noch heute fast unverändert unter Lizenz im Iran produziert.

8) Name und Logo dieser iranischen Limonade erinnern ein wenig an einen bekannten amerikanischen Getränkehersteller.
9) Wasserspender wie diesen gibt es in jedem iranischen Dorf. Das Wasser ist so kalt, dass es bei der Hitze sogar leicht dampft.

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