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Wandertour: Böhmisches Mittelgebirge // Kostomlaty pod Milesovkou – Oltarik – Milesovka (12.04.2024-14.04.2024)

Im letzten Herbst sind wir bereits auf der rechten Elbseite des Böhmischen Mittelgebirges gewandert und haben dabei einige schöne Ecken und Wanderwege entdeckt. Die imposanteren Berge finden sich aber linksseitig der Elbe und mit dem Milesovka (837m; deutsch Donnersberg) auch die höchste Erhebung in dieser Region.

Meine Anreise führt mich zunächst von Gera mit der Bahn über Leipzig nach Dresden. Die Züge sind seit der Einführung des 49 Euro Tickets stets krachend voll, aber immerhin komme ich am Nachmittag ohne Verspätung in Dresden an. Nachdem mich Erik am Bahnhof eingesammelt hat geht es mit dem Auto weiter auf der A17/ D8 in Richtung Usti nad Labem. Unseren Startpunkt Kostomlaty pod Milesovkou erreichen wir gegen 17 Uhr.

Das Wetter ist für Mitte April dieses Jahr schon recht mild und so starten wir bei Sonnenschein und 20 Grad in den späten Nachmittag. Nach nur wenigen Kilometern sind wir im Grünen und und da die Region bis auf ein paar Böhmische Dörfer dünn besiedelt ist, bleiben wir auch die meiste Zeit auf Wald- und Wiesenwegen. Unser Zeltlager bauen wir an diesem Abend auf einer Waldlichtung auf und obwohl diese direkt am Wegesrand liegt, kommt die ganze Nacht niemand vorbeigefahren.

Am nächsten Morgen geht es zunächst über die Orte Staré und Dremcice. Im letzteren haben wir Glück und finden eine Quelle, sodass wir unsere Wasservorräte auffüllen können. Danach geht es steil bergauf zur Burgruine auf den Plöschner Berg, welche zur Zeit der Hussitenkriege erbaut wurde, heute jedoch bis auf ein paar Überreste kaum mehr erkennbar ist. Den tollen Weitblick über die umliegenden Berge und Landschaften nutzen wir gleich für eine entspannte Frühstücksrast.

Danach geht es wieder bergab ins Tal und direkt weiter zur nächsten Erhebung. Im Großen Bogen wandern wir auf den Solonska Hora zu, welcher direkt gegenüber vom Plöschner Berg liegt. Auf der Bergkette geht es hinüber zur Burgruine Oltarik, die imposant bereits von weitem erkennbar ist. Am Nachmittag geht es weiter über den Ort Lhota und vorbei am Berg Lipska Hora, wo wir irgendwo im Wald unsere Mittagsrast einlegen. Nach unzähligen Höhenmetern geht es am späten Nachmittag noch einmal über den Berggrad Lhota (571m), welcher nur wenige Meter breit ist und zu beiden Seiten steil abfällt. Nach einem halsbrecherischen Abstieg erreichen wir die Ortschaft Milesov am Fuße des Donnersberges und machen einen Abstecher in die Kneipe Rybarska Basta. Mit Blick auf den Donnersberg und über die umliegenden Teiche lassen wir hier den Tag ausklingen und verkosten die böhmischen Brauspezialitäten. Unser Favorit diesmal – das Bier Ferdinand aus der Stadt Benesov.

Am nächsten Morgen steht noch unser eigentliches Highlight an – der Milesovka (zu deutsch Donnersberg). Der Kegelberg überragt seine Umgebung um stolze 350m und bietet somit einen wunderbaren Rundblick über das Böhmische Mittelgebirge. Selbst der weltbereiste Alexander von Humboldt war von diesem Ausblick so schwer angetan, dass er ihn als einen der schönsten Ausblicke der Welt beschrieb. Seinen Namen hat der Berg übrigens davon, dass hier die meisten Gewitter in Tschechien hinüberziehen. Aus diesem Grund findet sich auf dem Gipfel auch eine Wetterstation sowie eine Niederlassung des Instituts für Atmosphärenphysik.

Obwohl der Aufstieg steil ist, erreichen wir den Gipfel auf dem gut ausgebauten Wanderweg schneller als gedacht. Auf den Aussichtsturm kommen wir an diesem Morgen zwar nicht, da dieser noch geschlossen ist, aber dafür haben wir Richtung Osten einen beeindruckenden Ausblick über das Elbtal. Unsere Wandertour endet so langsam und die letzten Kilometer bis Kostomlaty schaffen wir bis zur Mittagsstunde. Für uns steht bereits schon wieder fest, dass wir im Böhmischen Mittelgebirge noch weitere Touren planen wollen und werden.

Wandertour: Thüringer Schiefergebirge – Plothener Teiche // Plothen – Moßbach – Krölpa – Wüstenwetzdorf – Steinbrücken – Plothen (02.02.2024-04.02.2024)

Freitag, 02.02.2024 / Plothen – Hausteich – Moßbach

Unsere diesjährige Wintertour soll uns bei eher milden Temperaturen durch eine Teil des Thüringer Schiefergebirges führen. Am späten Freitagnachmittag treffen wir uns in Plothen auf dem Wanderparkplatz und starten bereits mit den Stirnlampen Richtung Hausteich und Fürstenteich. Einige Wege sind noch vom vielen Regen der letzten Wochen aufgeweicht und der lehmige Boden zieht uns an manchen Stellen fast die Schuhe von den Fersen.

Nach den ersten sechs Kilometern wechseln wir jedoch auf die Bahngleise der ehemaligen Strecke Triptis – Ziegenrück – Marxgrün, welche seit 1998 stillgelegt ist. Auf der ersten Lichtung hinter dem Wald stellen wir im Windschatten unsere Zelte auf und lassen den Tag ausklingen.

Samstag, 03.02.2024 / Moßbach – Krölpa – Wüstenwetzdorf – Steinbrücken – Kleina

Am nächsten Morgen geht es zunächst nach Moßbach und danach weiter nach Krölpa, wo wir den kleinen Fluss der Auma queren. Obwohl es in der Gegend viele Teiche gibt, finden wir kaum Wasserquellen um unsere Vorräte aufzufrischen. Und direkt aus den Bächen oder Teichen Wasser zu entnehmen ist aufgrund der intensiven Landwirtschaft auch nicht die Lösung.

Obwohl die Gegend mit ihren unzähligen Teichen und Feuchtgebieten sehr wasserreich ist, hat in den letzten Jahren auch hier der Klimawandel und die Trockenheit ihre Spuren hinterlassen. Die Wälder sind vom Borkenkäfer gekennzeichnet und die vielen Schneisen sind nur noch stumme Zeugen, dass hier einmal ein dichter Wald war. Aber auch die noch verbliebenen Kiefern und Fichten weisen massive Schäden am Stamm und der Rinde auf und diese Bäume werden auch bald verschwunden sein.

Am Nachmittag kommen wir in der kleinen Ortschaft Steinbrücken an und machen auf dem Dorfplatz eine Kaffeepause. Auf unserer letzten Tagesetappe geht es weiter durch den Kaunitzgrund. Zur Abwechslung führt der Weg hier leicht bergauf durch ein schönes Tal und über grüne Wiesen bis zum Dorf Kleina. Hier queren wir noch einmal die Straße und begeben und suchen uns ein paar Kilometer weiter einen Zeltplatz für die Nacht. Leider hat es sich gegen Abend eingeregnet und auch für die Nacht ist viel Niederschlag gemeldet.

Sonntag, 04.04.2024 / Kleina – Hausteich – Plothen

Erst am Sonntagmorgen hört es auf zu regnen und bei kühlen, aber trocknen Wetter starten wir in den Tag. Die letzten Kilometer geht es nochmal durch den Forst und nach einer guten Stunde kommen wir wieder am Fürstenteich an, wo wir am Freitag gestartet sind. Auf dem Damm machen wir noch unsere Frühstücksrast und genießen zum Abschluss ein letztes Mal die Ruhe und Natur, bevor für uns wieder die Heimreise ansteht.

Wandertour: Böhmisches Mittelgebirge // Decin-Rychnov-Loveckovice-Kelchburg-Velke Brezno (06.10.2023-08.10.2023)

Freitag, 06.10.2023 – Anreise und Start

Nach einem verregneten Sommer nutzen wir den milden, sonnigen Herbst für eine Wandertour durch das Böhmische Mittelgebirge. Die Anreise über die A4 verläuft bis auf ein paar Staus problemlos und in Dresden hole ich noch Christian, Erik und Walther am Hauptbahnhof ab. Auf der A17 geht es dann weiter zur Stadt Decin, welche wir gegen 16 Uhr erreichen. Am Elbufer parken wir das Auto und starten nach einer kurzen Pause flussaufwärts. Zunächst geht es aus dem Elbtal immer bergauf und bereits auf den ersten fünf Kilometern müssen wir ca. 350 Höhenmeter absolvieren. Dafür werden wir dann aber auf dem Aussichtsturm Kolmener Kippe mit einem grandiosen Rundblick über das Böhmische Mittelgebirge und das Elbtal belohnt. Am Abend geht es dann noch weiter bis kurz vor die Ortschaft Rychnov, wo wir kurz vor Dunkelheit auf einer Wiese unsere Zelte aufschlagen.

Samstag, 07.10.2023 – Bukova Hora und Kelchburg

Die Nacht war trocken und ruhig und gut ausgeschlafen starten wir noch vor 8 Uhr in den Tag. In der Ortschaft Rychnov machen wir unsere Frühstückspause und sind froh, dass wir im gegenüberliegenden Gasthaus „U Bartoloměje“ unsere Wasservorräte aufgefrischt bekommen. Auf der weiteren Etappe queren wir weitläufige Wiesen, welche als Weidefläche für Rinder, Pferde und Schafe genutzt werden. Obwohl die Wanderwege teilweise offiziell ausgewiesen sind, müssen wir häufig über Weidezäune steigen. Manchmal gibt es hierfür aber auch einen Federgriff um den Weidezaun zu öffnen.

Den Berg Bukova Hora erreichen wir am späten Vormittag und können oben auf der Humboldtaussicht (683m) einen tollen Blick über die Elbe genießen. Auf dem Höhenkamm geht es anschließend weiter zum Aussichtsturm „Vitova Rozhledna“. Zu unserer Überraschung gibt es im Turm einen kleinen Kiosk und kühles Bier und so nutzen wir die Gelegenheit für eine weitere Pause bei schon fast sommerlichen 20 Grad und Sonnenschein.

Obwohl sich zum Nachmittag das Wetter eintrübt, bleibt es mild und trocken. In Loveckovice angekommen widerstehen wir dem Anblick der dortigen Gaststätte mit Sitzbänken und frisch gezapftem böhmischen Bier und machen nur kurz Rast beim Supermarkt, um unsere Vorräte aufzufrischen. Stattdessen wandern wir noch ein paar Kilometer weiter, ehe wir dann am Nachmittag unsere Mittagspause machen.

Die letzten fünf Kilometer an diesem Tag geht es noch bis zur Kelchburg (Kalich), wo wir am Fuße des Berges unser Zeltlager aufschlagen wollen. Unterwegs finden wir noch eine Quelle, sodass wir nochmal unsere Wasserreserven auffüllen können. Am Berg Kalich angekommen machen wir kurz eine Rast und steigen dann auf die Kelchburg auf, wo uns wieder einmal ein super Fernblick in alle Richtungen erwartet. Obwohl die im 15 Jahrhundert errichtete Burg nur noch bis auf wenige Grundmauern steht, sind die ursprünglichen Ausmaße noch gut erkennbar. Mit Eintritt der Dämmerung verlassen wir die Burgruine wieder und sind überrascht, als uns auf dem steilen, steinigen Weg hinab ein Motocrossfahrer entgegen donnert, der wohl gerade versucht einen neuen Rekord beim Hillclimbing auf die Burg zu erkämpfen 🙂

Sonntag, 08.10.2023 – bei Regen bis Velke Brezno

In der Nacht kam der Wetterumschwung und seit den frühen Morgenstunden regnet es mal mehr und mal weniger. Wir sind daher froh, dass wir am Fuße der Kelchburg eine Schutzhütte haben, wo wir zunächst erstmal frühstücken und anschließend in Ruhe unsere Zelte abbauen. Zum Vormittag lässt dann auch mehr und mehr der Regen nach und die letzten 11 Kilometer geht es zügig Richtung Elbtal. Nach einigen stark steilen Abstiegen und Kraxelei über querliegende Bäume erreichen wir gegen Mittag die Stadt Velke Brezno. Mit der Fähre wollen wir über die Elbe gelangen, müssen jedoch zu unserer Überraschung feststellen, dass die Fähre derzeit außer Betrieb ist. Zum Glück fährt auch am Sonntag regelmäßig der Bus und so nehmen wir die Linie 450 und sind kurz vor 14 Uhr zurück in Decin.

Abschließend können wir resümieren, dass wir bei überwiegend gutem Wetter eine top Wandertour durch das Böhmische Mittelgebirge hinter uns haben. Besonders die üppigen Mischwälder mit den Buchen, Ahorn und Eichen waren beeindruckend und die weitläufige Landschaft sowie die tollen Aussichten haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Radtour: Kleine Ostseeradroute Dänemark (N8) // Apenrade-Fynshav-Insel Aero-Svendborg-Faborg-Middelfart-Kolding-Christiansfeld-Apenrade (29.06.2023-10.07.2023)

Unsere diesjährige Radreise wird ganz anders als die unzähligen Reisen der letzten Jahre. Im Herbst des vorigen Jahres wurde unsere kleine Luise geboren und sie wird uns dieses Jahr auf unserer Radreise durch Dänemark begleiten.

Als Vorbereitung haben wir uns in diversen Reiseblogs zum Thema „Radreisen mit Baby“ informiert und haben einige Familien gefunden, wo es ganz gut geklappt hat. Zudem haben wir vor unserer Reise eine dreitägige Radtour mit Zelten entlang des Saaleradweges von Jena nach Halle/ Saale unternommen. Unsere Erfahrungen waren überwiegend positiv, sodass wir uns das Abenteuer „Ostseeradweg Dänemark“ durchaus zutrauen. Dänemark ist zudem ein ideales Radreiseland, da es im ganzen Land ein dichtes Netz an Schutzhütten (sog. Sheltern) gibt, welche man meist kostenlos bzw. gegen eine geringe Gebühr von ca. 5 Euro nutzen kann.

Ich habe von Ende Juni bis Ende August Elternzeit und wir haben somit reichlich Zeit für eine Radreise und sind auch nicht in Eile und wollen stattdessen lieber kleine Etappen radeln. So haben wir letztendlich viel mehr Zeit miteinander zum Entspannen, Spielen, Baden und zum Rumliegen am Strand. Womit wir jedoch nicht gerechnet haben werden, ist der regnerische Sommer, welcher uns die nächsten Tage in Dänemark bevorstehen wird.

Die Reise beginnt…

Am Montag, den 26.06.2023, starten wir mit vollgepacktem Auto von Thüringen auf der A9 Richtung Berlin. Das Wetter ist sommerlich heiß und die Stimmung und Vorfreude riesig. Leider stehen wir schon kurz vor Leipzig im Stau und kommen nur in Schritttempo vorwärts. Bei Bitterfeld müssen wir die Autobahn schon wieder verlassen, denn es ist Mittagszeit und Luise wird unruhig und wird bald wieder Hunger bekommen. Wir fahren deshalb zum naheliegenden Goitzschesee und machen dort am Seeufer eine ausgedehnte Autorast.

Zwei Stunden später haben wir Luise gefüttert, bespielt und ausgepowert, sodass wir unsere Fahrt fortsetzen können. Für diesen Tag wollen wir nur noch bis Berlin/ Kleinmachnow, wo meine Tante wohnt, und kommen ohne nennenswerte Verkehrsstörungen an unser Ziel. Meine Tante erwartet uns schon mit Kaffee und Kuchen und bis Mittwoch bleiben wir zu Besuch und machen einen kleinen Ausflug zum naheliegenden Wannsee.

Nachdem wir die restlichen 500km von Berlin über Hamburg nach Dänemark geschafft haben, erreichen wir am Mittwochabend unseren Startpunkt Apenrade. Die erste Nacht verbringen wir auf dem städtischen Campingplatz. Am nächsten Morgen fahren wir dann unser Auto in das 15km entfernte Hellevad, wo wir es bei einem Bekannten von einem Freund abstellen können.

Nun können wir endlich unsere Radreise starten und fahren zunächst wieder zurück nach Apenrade um von hier dem Ostseeradweg N8 zu folgen. Unseren ersten Shelter erreichen wir an diesem Abend nahe der Stadt Nybol und sind überrascht, wie bergig es in Dänemark ist. Immerhin haben wir Glück, da wir den Shelter noch rechtzeitig erreichen, bevor sich der Abend einregnet. Schnell bauen wir noch das Zelt auf und setzen uns in die geräumige Schutzhütte, wo Luise krabbeln kann und wir kochen und essen können.

Am nächsten Morgen geht es bei sonnigen Wetter weiter bis Sonderborg. Bei unserer Ankunft wird gerade die Brücke hochgefahren, sodass die Schiffe durch die Bucht fahren können. Anschließend fahren wir noch zum Einkaufen in die Stadt und besorgen für Luise eine Regenhose – eine Anschaffung, welche wir später sehr zu schätzen wissen werden 🙂 Am Nachmittag geht es weiter bis Fynshav, wo wir uns einen Zeltplatz suchen. Mit unseren schwer bepackten Fahrrädern und dem Kinderanhänger haben wir die letzten zwei Tage jeweils ca. 50km geschafft und sind jetzt natürlich etwas geschafft und müde. Für morgen Vormittag ist wieder Regen gemeldet und so genießen wir nochmal die letzte Sonne, sitzen auf der Campingdecke und haben einen wunderschönen Blick auf das Meer.

Überfahrt zur Insel Aero/ Svendborg/ Unwetterpause bei Faaborg

Der Morgen startet regnerisch und glücklicherweise finden wir auf dem Campingplatz einen Pavillon wo wir frühstücken und Luise füttern können. Unsere Campingnachbarn aus Ratzeburg sind sogar so freundlich und geben uns heißes Wasser für den Babybrei.

Unsere Überfahrt mit der Fähre von Fynshav auf die Insel Aero (Soby) ist etwas aufregend, da wir im Hafen angekommen zunächst nicht wissen, wo wir die Tickets kaufen können. Erst später finden wir im Web die Internetseite der Reederei Aerofaergerne. Die Tickets für die Hinfahrt nach Aero buchen wir noch umständlich über die Telefonhotline, wobei ich gefühlt 20 Versuche benötige, um meine Email-Adresse korrekt zu buchstabieren. Ansonsten verläuft die knapp einstündige Überfahrt aber problemlos. Auf der Insel angekommen, fällt uns sofort auf, dass es so gut wie keinen Autoverkehr gibt und außerhalb der Stadt Soby ist es erstaunlich ruhig und selbst Touristen sucht man vergeblich.

Wir folgen zunächst der Radroute EV10 auf der Nordseite und wechseln dann bei Vindeballe auf die Südseite. Unterwegs flicken wir noch einen Platten am Kinderwagen und machen sogleich eine kleine Kaffeepause. Bei der Stadt Voderup erreichen wir unseren Zeltplatz und sind froh, dass es sogar Wasser und eine Toilette gibt. Unser Nachtlager liegt direkt an der Küste mit Blick über das Meer, doch leider sind wir so auch direkt dem Wind ausgesetzt, welcher seit dem Nachmittag mehr und mehr zugenommen hat und zum Abend fast sturmartig über uns hinwegweht. Neben uns zeltet ein Pärchen aus Dortmund und später kommt noch eine dänische Familie mit zwei kleinen Jungs hinzu. Während Luise im Zelt tief und fest schläft sitzen wir am Abend noch mit den Dortmundern zusammen und unterhalten uns über unsere Reisepläne, die gestiegenen Lebenskosten, ein bisschen Smalltalk über Julias Lehrerberuf und die Dortmunder berichten von ihrer Tätigkeit als Heilerziehungspfleger.

Am nächsten Morgen ist es zwar immer noch wechselhaft, aber immerhin freundlicher als am Vortag. Schwer zu schaffen macht uns aber der böige Wind, welcher sich auch die nächsten Tage noch hartnäckig halten wird. Über Aeroskobing wollen wir die Insel wieder via Fähre verlassen und buchen diesmal problemlos online die Tickets. Für die Besichtigung der malerischen Altstadt bleibt noch reichlich Zeit und so schlendern wir durch die verwinkelten Gassen mit ihren bunten Häusern, welche von Stockrosen und anderen Blumen geziert sind. Im Hafen treffen wir wieder auf unzählige andere Radreisende und kurz vor Mittag gehen wir an Board der Fähre, welche uns nach Svendborg bringt.

Dort angekommen sind wir wieder mit Regen und Gegenwind konfrontiert, sodass wir uns keine Zeit für eine Stadtbesichtigung nehmen. Stattdessen folgen wir nun der Radroute 8 entlang der Küste Richtung Faaborg. An diesem Nachmittag wollen wir eigentlich nur noch bis Langemark radeln, wo es einen privaten kostenpflichtigen Shelter geben soll. Leider ist der Besitzer bei unserer Ankunft nicht anwesend und da es Julia nicht so gut geht, fahren wir noch ein paar Kilometer weiter zum naheliegenden Shelter Fjellebroen. Mittlerweile ist der Wind so stürmisch, dass wir unser Zelt eingepackt lassen und stattdessen das Shelterhaus für unser Nachtlager wählen. Die Nacht wird dennoch sehr ungemütlich und weil der Wind pausenlos über das Dach zischt und draußen das Meer und die Bäume bedrohlich rauschen, haben wir keinen erholsamen Schlaf.

Julia hatte schon am Vorabend leicht erhöhte Temperatur und da es ihr auch am nächsten Morgen noch nicht besser geht, entscheiden wir uns für eine mehrtägige Auszeit und buchen einen Ferienwohnung in Horne bei Faaborg. Der kleine Ort Horne liegt etwa 5km westlich von Faaborg auf einer Halbinsel. Markant ist die Rundkirche aus dem 13. Jahrhundet, welche leicht erhöht über der Stadt liegt. Ansonsten sind wir mit einem Spar Supermarkt, einer Bäckerei sowie einer Pizzeria für die nächsten Tage bestens versorgt. Aufgrund der schlechten Wetterprognose bleiben wir letztendlich drei Nächte und werden unsere Radreise am Donnerstag, den 6. Juli fortsetzen.

Über Middelfart und Kolding um die Bucht „kleiner Belt“ und zurück nach Apenrade

Am Donnerstag ist der Sturm durch, der Morgen beginnt zunächst sonnig und wir starten voller Zuversicht in den Tag. Doch bereits nach wenigen Kilometern, kurz vor der Stadt Faldsled, schlägt das Wetter nochmal um und wir werden vom Regen überrascht. Wir folgen dennoch dem Radweg 8 entlang der Helnaes Bucht und immerhin wird das Wetter bis zum Mittag wieder besser, bleibt aber weiter windig. In dem kleinen Ort Saltofte machen wir Mittags- und Spielpause und für Luise gibt es sogar einen riesigen Sandkasten zum austoben. In der Stadt Assens erledigen wir noch kleinere Einkäufe und schlendern am Nachmittag durch den Hafen.

Die letzten Kilometer bis zu unserem Zeltplatz bei Sandager rollen sich dann ganz entspannt. Wir haben zudem Glück und zum Abend lässt der Wind deutlich nach und nachdem wir unser Zelt aufgeschlagen haben, können wir bei Sonnenschein den Tag ausklingen lassen. Nach Sturm und Regen der letzten Tage werden wir am Abend noch mit einem spektakulären Sonnenuntergang am Strand belohnt.

Am nächsten Tag passieren wir zur Mittagszeit den Fons Strand und können zum ersten mal bei sommerlichen Temperaturen am Strand entspannen. Am Nachmittag erreichen wir schon Middelfart und trotz Stadtverkehr kommen wir auf den Radwegen gut durch die Stadt. Nördlich der Stadt gibt es einen tollen Shelter mit Blick über die Bucht und auf die Brücke „Den Gamle Lillebaeltsbro“. Weil am Abend aber immer mehr Leute zum Shelter kommen, ziehen wir mit Luise auf einen naheliegenden Zeltplatz um. Dort haben wir mehr Ruhe und können am Abend sogar dem Konzert der Band „Take that“ lauschen.

Am Samstag, den 8. Juli 2023, folgen wir der hügeligen Straße entlang dem Fjörd in die Stadt Kolding. Zunächst machen wir eine lange Mittagspause am Badestrand im Stadtteil Strandhuse und fahren dann durch die Stadt ans gegenüberliegende Ufer zum Zeltplatz in Rebaek, wo wir den restlichen Nachmittag bei Sonnenschein am Strand relaxen. Am Abend schlagen wir unser Zelt auf und treffen auf Radreisende aus der Nähe von Wolfsburg sowie aus Fulda. Und da Luise glücklicherweise gut schläft, können wir uns am Abend noch mit den Radfahrern zusammensetzen und genießen die gemeinsamen Gespräche, die Reisegeschichten und den geselligen Abend.

Leider ist für die nächsten Tage schon wieder Regen und Gewitter gemeldet, sodass wir uns schweren Herzens entscheiden, nicht den Ostseeradweg 5 entlang der Küste zu radeln. Stattdessen fahren wir direkt über Christiansfeld und Haderslev Richtung Apenrade zurück. Unseren letzten Tag der Radreise lassen wir bei Sonnenschein am Strand von Sonderballe ausklingen und schlagen zum letzten mal unser Zelt am dortigen Campingplatz auf.

Am Montagmorgen kippt das Wetter wie gemeldet und bei Nieselregen fahre ich alleine die letzten 20 Kilometer bis Hellevad, wo unser Auto steht. Mit dem Velo auf den Fahrradheckträger geladen, fahre ich zurück zu Julia und Luise nach Sonderballe. Dort packen wir zusammen, beladen das Auto und bevor ich fertig werde, beginnt der nächste Starkregen und ich bin zum zweiten mal an diesem Morgen komplett durch. Auf der Heimreise nach Deutschland wird das Wetter zunehmend freundlicher und da unsere Radtour kürzer als geplant wurde, fahren wir nochmal auf die Insel Fehmarn, wo wir bis Freitag eine Ferienwohnung gebucht haben. die nächsten Tage erkunden wir die Insel und besuchen den Leuchtturm „Flügge“ und das Naturschutzgebiet Wallnau mit Strand. Außerdem erkunden wir noch den Südstrand sowie den Strand „Grüner Brink“. Und auch ein Besuch im Spaßbad „Fehmare“ darf nicht fehlen, da Luise auch endlich mal im Wasser planschen möchte und die Ostsee dafür immer zu stürmisch und kalt war 🙂

Nach etwa drei Wochen geht es wieder zurück nach Hause. Auf dem Heimweg machen wir nochmal Halt in Berlin und besuchen meinen Freund Nico, mit dem ich schon so einige Radreisen unternommen habe. Zufällig ist an dem Samstag eine Fahrraddemo in Berlin/ Neukölln und da sind wir natürlich gerne dabei. Am Abend geht es dann mit dem Auto die letzte Etappe zurück nach Thüringen. Unsere Reise endet somit und abgesehen von dem wechselhaften Wetter können wir auch auf viele schöne Momente und Erlebnisse der letzten Wochen zurückblicken.

Statistik

DatumDistanz KmTagesetappe
29.06.202351,94Hellevad-Nybol
30.06.202347,92Fynshav
01.07.202320,69Voderup (Insel Aero)
02.07.202332,59Fjaellebroen
03.07.202321,46Horne (Pause Unwetter, Krankheit)
04.07.2023Horne (Pause Unwetter, Krankheit)
05.07.2023Horne (Pause Unwetter, Krankheit)
06.07.202355,23Sandager
07.07.202340,03Middelfart
08.07.202329,54Kolding
09.07.202348,29Sonderballe Strand
10.07.202320,27Hellevad (Auto abholen)
Gesamt Km:367,96

Pannen:

  • Kinderanhänger Platten
  • Spanngurt im Hinterrad verfangen
  • Hose Julia verloren
  • Trinkflasche Luise verloren

Radtour: Fläming und Elberadweg // Dessau – Zahna – Wittenberg – Coswig – Dessau (16.09.2022-17.09.2022)

Mit dem Übergang vom Spätsommer in den nahenden Herbst nutze ich die letzten sonnigen Tage für eine Radtour mit Nico durch den Fläming. Wir treffen uns am späten Freitagmorgen am Dessauer Bahnhof und radeln erstmal auf dem Radweg über die Elbebrücke nach Roßlau.

Bis zum Nachmittag fahren wir auf Landstraßen durch den Fläming und halten immer wieder an um unsere Fahrradpacktaschen mit Birnen, Äpfeln und Pflaumen zu füllen . Anfangs haben wir noch recht viel Verkehr auf den Straßen, aber zum Nachmittag wechselt die Route auf Landwirtschaftswege und Radrouten und so können wir ganz entspannt fahren, die Landschaft genießen und ein bisschen plaudern, da wir uns seit unserer Radweltreise und Corona leider nur noch selten getroffen haben. Und da ich Mitte Oktober Papa werde, ist es zugleich auch nochmal eine schöne Gelegenheit für eine gemeinsame Radtour.

Außer einem kurzweiligen Regenschauer bleibt es am Freitag insgesamt freundlich und sonnig und so radeln wir noch entspannt bis kurz vor Zahna wo wir auf der grünen Wiese einen ruhigen Zeltplatz finden. Nichtsdestotrotz wird es abends schnell frisch, sodass wir nach dem Aufbauen der Zelte bereits Thermosachen, Pullover und Mütze auspacken müssen. In der Nacht wird es aber zum Glück nicht eisig kalt. Dafür ziehen aber bis zum morgen einige Regenschauer über uns hinweg.

Der Samstagmorgen begrüßt uns dann mit reichlich grau und Regenwetter, doch gegen 8 Uhr hört der Regen auf, sodass wir unsere Zelte packen können und in den Tag starten. In Zahna machen wir auf dem Rathausplatz Frühstückspause und genießen einen heißen Kaffee in der sonst noch menschenleeren Stadt, während schräg gegenüber bereits die Schirme, Tische und Stühle vor dem Ratskeller aufgebaut werden.

Von Zahna geht es für uns über Bülzig und Mühlanger zum Elberadweg, welchen wir zunächst bis Lutherstadt Wittenberg folgen. Hier machen wir natürlich einen Abstecher in die Altstadt und folgen der Collegienstraße zum Marktplatz. Vorbei an der Schlosskirche und der Thesentür verlassen wir dann wieder Wittenberg und folgen weiterhin dem Elberadweg bis Coswig/ Anhalt wo wir mit der Fähre die Elbe überqueren.

Über Wörlitz und Vockerode gelangen wir bis zum frühen Nachmittag wieder nach Dessau, wo unsere zweitägige Radreise auch (leider) schon wieder endet. Zum Abschluss geht es aber noch einmal um den Wallwitzsee und die umliegende Parkanlage, bevor wir kurz nach 15 Uhr mit der Bahn wieder die Heimreise antreten.

Wandertour: Erzgebirge // Seiffen – Talsperre Flaje – Waldgebiet Obora Flaje (20.05.2022-22.05.2022)

Eigentlich haben wir mit dem Erzgebirge bisher eher durchmischte Erfahrungen gesammelt und wurden häufig mit endlosen Forstautobahnen und Kiefermonokulturwäldern konfrontiert. Trotzdem haben wir uns dieses Wochenende für eine dreitägige Wandertour durch das Osterzgebirge entschieden und wurden keineswegs enttäuscht.

Start und Treffpunkt ist der Wanderparkplatz „Haus des Gastes“ in Seiffen. Kurz vor 11 Uhr treffe ich dort ein und ein paar Minuten später kommen auch Erik und Walter an. Nach einer kurzen Begrüßung und dem obligatorischen Wettkampf-Wiegen unserer Rücksäcke (wer hat am leichtesten Gepackt 🙂 geht es ostwärts aus der Stadt Richtung tschechische Grenze. Der Anstieg auf den Waldwegen ist bei den schwülen Temperaturen äußerst anstrengend und so haben wir uns die Mittagspause an der Giselaquelle mehr als verdient.

Am Nachmittag ziehen mehr und mehr Quellwolken auf und für den Abend sind regionale Gewitter gemeldet. An der Talsperre Flaje machen wir eine kleine Kaffeepause und überlegen, wo wir am Abend Schutz vor eventuellem Gewitter und Starkregen finden könnten. Schnell ist auf der Karte eine Schutzhütte unweit des Wieselsteins gefunden und den restlichen Nachmittag geht es auf gut ausgebauten Rad- und Wanderwegen zu unserem Tagesziel. Unterwegs müssen wir aber noch Wasser auffrischen und so sind wir froh, dass wir einen klaren Bachlauf am Waldesrand finden.

An der Schutzhütte angekommen machen wir zunächst eine kleine Rast und suchen uns dann einen gut geschützten Zeltplatz auf einer naheliegenden Lichtung. Kurz nachdem wir die Zelte aufgebaut haben beginnt es auch schon zu tröpfeln und ein heftiges Gewitter mit Regen und Hagel zieht über uns hinweg. Der Spuk ist aber nach wenigen Minuten vorüber und verlagert sich auf das ca. 30km südöstlich gelegene Böhmische Mittelgebirge wo wir den ganzen Abend heftige Blitze und Wetterleuchten sehen.

Die Nacht war nur von kurzen aber starken Regenschauern unterbrochen und am nächsten Morgen starten wir gut ausgeschlafen zur Ortschaft Dlouha Louka. Ab hier fällt die Erzgebirgsplatte steil ab zum Flusstal der Eger und dem Böhmischen Mittelgebirge und wir können einen weiten Blick über die Landschaft genießen, welche durch vulkanische Kegelberge aber auch Tagebau geprägt ist.

Nachdem wir noch einen Abstecher zum Aussichtspunkt „Stropník – vrchol hory“ gemacht haben geht es auch für uns talwärts zur Burgruine Riesenburg. Die weitläufige Anlage aus dem 13. Jahrhundert wurde von dem Hofmarschall Bohuslav II. – damaliger Herrscher über Nordböhmen – errichtet. Bereits seit dem 18. Jahrhundert verfiel die Anlage mehr und mehr und obwohl sie heute noch frei begehbar ist, ist beim Betreten gut Vorsicht geboten, da sich an Mauern, Tor- und Fensterbögen überall Steine lösen.

Nach der Besichtigung der Burganlage geht es wieder bergauf zur Ortschaft Dlouha Louka und weiter Richtung Westen. Auf dem Weg zum Wintersportgebiet Kliny müssen wir einige Höhenmeter absolvieren und kommen mit den schweren Rucksäcken manchmal an unsere Grenzen. Auf den umliegenden Hängen der Ortschaft Kliny treffen wir jetzt im Sommer auf unzählige Mountainbiker, welche auf den Trails die Hänge runterfahren und anschließend mit der Seilbahn wieder hochkommen. Nachdem wir die letzten Höhenmeter absolviert haben, machen wir eine Rast im Gasthaus „Alte Schule“ und gönnen uns ein paar kühle tschechische Bierchen und fachsimpeln dabei über die böhmische Braukunst.

Am späten Samstagnachmittag geht es noch weiter über den Aussichtspunkt Haselstein und ein paar Kilometer entfernt finden wir im Wald einen ruhig gelegenen Platz zum Zelten. Am Sonntagmorgen sind es nur noch wenige Kilometer bis Seiffen und zum Tourabschluss fahren wir noch zwei Runden auf der Sommerrodelbahn.

Radtour: Polen // Dresden – Liberec (CZ) – Breslau – Warschau – Masuren – Danzig (30.07.2021 bis 21.08.2021)

Tschechien – Von Dresden durch das Elbtal und über den Jeschken zum Riesengebirge

Auch dieses Jahr ist die Urlaubsplanung noch von Covid-19 geprägt und so entscheiden wir uns kurzfristig für eine Radtour durch unser Nachbarland Polen.

Mit der Deutschen Bahn fahren wir zunächst nach Dresden und radeln dann im Elbtal über Bad Schandau bis in die Tschechische Republik. Vorbei am Rosenberg geht es über Cesky Kamenice bis zur Stadt Jablonné v Podještědí, eine der ältesten Städte in Nordböhmen. Besonders sehenswert ist hier die Klosterkirche St. Laurentius, die die die Reliquien der heiligen Zdislava beinhaltet, welche als Schutzheilige der Armen und Leidenden in Böhmen verehrt wird und 1995 durch Papst Johannes Paul II für heilig gesprochen wurde.

Auf unserem weiteren Weg Richtung Riesengebirge fahren wir auf einer kleinen Nebenstraße, welche bereits stark ausgefahren ist. Hier passiert unser erstes Unglück. Mit einem Mal gibt es einen Knall, ein scharfes Zischen und Julia hat einen platten Hinterreifen. Die scharfen Steine haben den Mantel an der Flanke aufgeschlitzt und jetzt ist dort ein langer Riss. Natürlich haben wir keinen Ersatzmantel dabei und müssen den Schaden mit Nadel und Garn nähen, was aber erstaunlich gut hält.

Nach kurzer Pause kann es dann auch schon weiter gehen und am Horizont sehen wir bereits den Berg Jeschken, welcher mit 1.012m Höhe aus der Landschaft empor ragt. Die Fahrt hinauf wird jedoch immer anstrengender und zum Schluss ist der ausgewiesene Radweg unbefestigt und so steil, dass wir die Räder schieben müssen. Irgendwann am späten Nachmittag kommen wir aber auf dem Gipfel an und genießen bei Sonnenschein die klare Sicht über die Stadt Liberec und das ferne Riesengebirge.

Der nächste Tag beginnt regnerisch und kalt und so bummeln wir erstmal in der Stadt Liberec rum, gehen Lebensmittel einkaufen und entscheiden uns dann am Vormittag doch für den Zug, da es einfach nicht aufhört zu regnen. Mit der Bahn fahren wir nach Jaroměř und radeln dann am Nachmittag bei kühlen aber trockenen Wetter bis Trutnov kurz vor der polnischen Grenze. Am nächsten Morgen geht es noch zum Radfachgeschäft wo wir den kaputten Fahrradmantel von Julia tauschen. Somit kann es nun weiter nach Polen gehen.

Ankunft in Polen: Durch Schlesien bis Breslau

Wie für die Tschechische Republik ist auch für die Einreise nach Polen eine vollständige Impfung oder ein negativer Coronatest erforderlich. An der Grenze gibt es jedoch keine Kontrollen, was uns ein bisschen überrascht.

In Schlesien ist der preußische Einfluss immer noch ersichtlich und so sehen wir in den Städten und Dörfern öfters noch alte Häuserfassaden mit verblichenen Aufschriften von Firmen, Bäckern oder Kaufgeschäften.

In der Stadt Świebodzice (Freiburg in Schlesien) erledigen wir unsere Einkäufe, besichtigen danach den Marktplatz in der Altstadt und radeln am Nachmittag noch weiter bis zum Stausee Mettkau, wo wir einen Campingplatz nehmen. Am Strand des Sees stehen zwar Bade-Verbotsschilder, doch wir gehen trotzdem Mal kurz ins Wasser um uns zu erfrischen.

Auf dem letzten Abschnitt bis Breslau habe auch ich einen Platten, da ich mir am Straßenrand eine Glasscherbe einfahre. Doch auch diese Panne ist schnell behoben und gegen Mittag erreichen wir bereits den Stadtrand von Breslau.

In die Stadt fahrend nimmt der Verkehr stark zu. Doch wir radeln überwiegend Nebenstraßen und auf Radwegen, sodass wir gut vorwärts kommen. Bevor wir in die Altstadt fahren, machen wir noch Mittagspause in einem kleinen Restaurant und bestellen Pierogi. Die polnischen Teigtaschen sind ein typisches Nationalgericht und werden gefüllt mit Kartoffeln, Spinat, Käse oder Fleisch serviert.

Nachdem wir einen kurzen Abstecher durch die Breslauer Altstadt und den Markt gemacht haben, begeben wir uns erstmal in unsere Unterkunft, stellen unsere Sachen ab und gönnen uns eine Dusche. Anschließend geht es am Nachmittag bei Sonnenschein wieder in die Altstadt zur Stadtbesichtigung.

In Breslau kann man in der Altstadt wunderbar entspannen und das quirlige Treiben auf dem Marktplatz und den Straßen beobachten. Wir schlendern zunächst über den Marktplatz und vorbei am Rathaus. Anschließend geht es zur Elisabethkirche und auf deren Turm, von wo wir einen beeindruckenden Blick über die Stadt genießen.

Am späten Nachmittag schlendern wir noch durch die alte historische Markthalle an der Ulica Piaskowa (dt. Sandstraße). Hier kann man seine Sinne verwöhnen lassen, denn an jeder Ecke gibt es Köstlichkeiten, leckeres Gebäck oder schöne Blumen.

Nachdem unsere Augen gesättigt sind geht es weiter zur Dominsel und zum Breslauer Dom – Kathedrale St. Johannes der Täufer. Der Gotische Bau wurde im 13./14. Jahrhundert errichtet und ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen von Breslau.

Der ländliche Raum in Zentralpolen

Auf unserem Weg durch Zentralpolen queren wir Großpolen, das Gebiet Sierazd- und Wieluner Land sowie Masowien. Die Gegend ist sehr ländlich geprägt und nur selten kommen wir durch größere Städte.

Da wir seit Tagen wechselhaftes Wetter haben und es häufig regnet, quälen wir uns an manchen Tagen regelrecht auf die Fahrräder. Wäre das Wetter nicht schon schlimm genug, reisen auch noch Julias Fahrradpacktaschen auf. An der seitlichen Kante ist die Schweißnaht geplatzt und so muss ich erneut zu Nadel und Faden greifen. Immerhin ist der Schaden schnell behoben.

Am letzten Tag vor Warschau reist dann auch wieder die Wolkendecke auf und wir haben den ganzen Tag Sonnenschein und blauen Himmel. Jedoch trübt sich das Wetter am Folgetag bereits wieder ein, doch es bleibt trocken und am frühen Nachmittag erreichen wir Warschau.

Warschau – Stadtbesichtigung und Kulturprogramm

In das Warschauer Zentrum kommen wir problemlos über das gut ausgebaute Radwegenetz. Auf dem Weg dorthin queren wir die historischen Überreste der Mauer des Warschauer Ghettos. Hier wurden im zweiten Weltkrieg ca. 500.000 Menschen inhaftiert. Nachdem Aufstand der dort inhaftierten Juden wurde das Ghetto 1943 von den Nazis vollständig zerstört, wobei ein Großteil der restlichen Bewohner ums Leben kam. Mehr zum Ghetto und dem Aufstand erfahren wir zwei Tage später im Museum des Warschauer Widerstandes.

Nachdem wir in Warschau angekommen sind und in unsere Unterkunft eingecheckt haben, geht es mit den Fahrrädern durch das Geschäftsviertel und vorbei an den gläsernen Wolkenkratzern. Die Stadt überrascht uns mit ihrer Moderne und wirkt dennoch irgendwie bodenständig und nicht hektisch. Über die Warschauer Flaniermeile „Krakowskie Przedmieście “ laufen wir bis zum Königsschloss und dem Marktplatz in der Altstadt. An vielen Ecken spielen Musiker und Künstler zeigen ihr bestes.

Neben der Altstadt schauen wir uns in Warschau noch den Łazienki-Park an, welcher sich malerisch auf einer riesigen Fläche im Süden der Stadt findet.

Masowien – Die größte Woiwodschaft in Polen

Polen ist ein Zentralstaat und ähnlich wie bei uns gibt es verschiedene Verwaltungsbezirke (poln. Woiwodschaft). Die größte Woiwodschaft ist Masowien und erstreckt sich rundum Warschau.

Nachdem wir Warschau hinter uns gelassen haben, machen wir nochmal eine Badepause am Zegrze Stausee. Bis zu den Masuren gibt es kaum noch Seen und so fahren wir meistens auf idylischen Nebenstraßen zwischen Weiden, Feldern und Wäldern. Die Landschaft bietet uns nur wenig Abwechslung und so sind wir froh, dass wir bereits nach zwei Tagen die Seenlandschaft Masuren erreichen.

Seenlandschaft Masuren – Camping und Badespaß

Die Masuren sind wunderschön und nach so einer langen Radreise eine willkommene Abwechslung. Wir fahren quasi von Campingplatz zu Campingplatz und gehen ständig baden. Auf dem Campingplatz beim See Maróz bleiben wir gleich zwei Nächte und nutzen einen Tag für eine kleine Kajakfahrt auf den umliegenden Flüssen und Seen.

Unsere Radroute durch die Masuren ist ebenfalls sehr schön und im Gegenteil zum Polen der letzten Tage und Wochen ist es hier oben recht hügelig, aber keineswegs bergig. Auf ausländische Touristen oder gar Deutsche treffen wir auch in den Masuren fast gar nicht. Nur einmal auf einem Campingplatz und ein anderes Mal auf einem Supermarktparkplatz in Allenstein kommen wir kurz mit Deutschen ins Gespräch.

Kurz vor der Stadt Marienburg enden für uns dann die Masuren. In der Stadt steht die gleichnamige Burg, welche als weltweit größtes Werk der Backsteingotik gilt.

Hansestadt Danzig und die polnische Ostsee

Auf dem Euroradweg 9 radeln wir entspannt von Marienburg bis Danzig. Auf den Straßen wäre viel zu viel Verkehr gewesen und außerdem ist es heute sehr windig.

In die Danziger Altstadt kommen wir über die Grüne Brücke, welche vorbei am historischen Hafen führt. Gleich dahinter beginnt der Lange Markt mit dem Neptunbrunnen und dem Langgasser Tor.

Unsere verbleibende Urlaubszeit in Danig nutzen wir für die Besichtigung der Marienkirche, besuchen die Markthalle und machen eine Hafenrundfahrt zur Westernplatte, wo 1939 nachdem Überfall auf Polen der Angriff auf Danzig begann. Auch eine Fahrt zur Ostsee lassen wir uns nicht entgehen. Entlang der Strandpromenade schlendern wir durch das Wasser und über den Strand und springen natürlich auch ins kalte Wasser.

Am Freitag, den 20. August 2021, geht es vom Bahnhof Danzig Glowny mit der Regionalbahn über Slupsk nach Stettin. Und am Samstag dann weiter von Tantow (Deutschland) über Lutherstadt Wittenberge und Leipzig zurück nach Triebes. Somit endet unser diesjähriger Sommerurlaub und es bleiben schöne Erinnerungen einer unvergesslichen Reise.

Radtour: Fichtelgebirge // Hof – Lauf a.d. Pegnitz (11.06.2021-13.06.2021)

Wie bereits die letzten zwei Jahre ging es dieses Jahr im Juni wieder für eine Radtour nach Bayern. Diesmal starte ich mit Julia in Hof und wir werden über das Wochenende durch das Fichtelgebirge radeln.

Nach der Arbeit packen wir unsere Sachen und verstauen alle Taschen sowie die Fahrräder in unser Auto. Schon das Beladen des Autos wird ein Problem, aber nach liebevollem drücken und schieben passt irgendwie alles rein. In Hof kommen wir über die Autobahn A9 gegen 16 Uhr an und suchen für unseren Opel einen ruhigen Stellplatz in einer Nebenstraße in der Nähe des Hauptbahnhofes. Nachdem wir die Fahrräder startklar haben und alle Taschen, Getränkeflaschen und Kleinteile verstaut haben, kann es endlich losgehen.

Richtung Süden verlassen wir die Hochschulstadt Hof und sind anfangs von dem starken Feierabendverkehr genervt. Nach einigen Kilometern können wir jedoch auf ruhigere Straßen wechseln und machen unweit der Stadt Schwarzenbach an der Saale in einem idyllischen Waldbad eine Badepause – Eintritt ist kostenfrei.

Nach der Erfrischung geht es weiter bis Marktleuthen, wo wir im Supermarkt noch ein paar Einkäufe erledigen und anschließend im Stadtzentrum unweit eines Campingplatzes eine gemütliche Ecke für unser Abendessen finden. Entspannt geht es danach weiter über kleine Landstraßen und irgendwo zwischen Marktleuthen und Wunsiedel finden wir letztendlich ein geeignetes Plätzchen für unser Zelt.

Am frühen Samstagmorgen packen wir gut ausgeschlafen unsere Sachen, bauen das Zelt ab und radeln nach Wunsiedel, wo wir vor der Stadtkirche Sankt Veit genüsslich frühstücken und einen heißen Kaffee trinken. Bis zur Stadt Tröstau folgen wir dem Radweg und machen unterwegs noch eine kleine Pause, um uns eine Abkühlung in einem Kneippbecken zu gönnen. Bis zur Ortschaft Wurmloh geht es steil bergauf, aber dafür gönnen wir uns dann in der Gemeinde Nagel im gleichnamigen See eine willkommene Abkühlung.

Auf dem weiteren Abschnitt haben wir stets wieder einige Höhenmeter zu bewältigen, werden jedoch immer wieder mit wunderschönen Fernsichten über das Fichtelgebirge entschädigt. In der nächsten größeren Stadt Speichersdorf machen wir Mittagsrast und kaufen uns gegen die Mittagshitze noch ein leckeres Eis. Am Nachmittag hätten wir dann gerne noch eine kleine Pause in einem fränkischen Biergarten eingelegt. Leider haben wir aber auf dem Abschnitt bis Auerbach in der Oberpfalz kaum Gasthäuser gesehen. Und die wenigen Gaststätten waren leider alle geschlossen – vielleicht sind das ja noch Folgen der Corona Pandemie. Eine kleine Erholung finden wir dennoch in Neuzirkendorf, wo auf dem Dorfplatz ein Trinkwasserbrunnen und eine schattige Wiese auf uns warten.

Mit Ankunft in Auerbach in der Oberpfalz am späten Samstagnachmittag hat sich der Himmel bedenklich zugezogen. Jedoch ist laut Wetterbericht kein Regen gemeldet. Nach den obligatorischen Einkäufen radeln wir bis in die Abendstunden zum Veldensteiner Forst, wo wir kurz vor Bernheck unsere Abendrast einlegen. Auf der Lichtung am Waldrand gibt es eine Schutzhütte sowie mehrere Bänke für Wanderer. Und ein paar Meter weiter ist ein großer Parkplatz, wo sich mit Tagesende fast viertelstündlich neue Campingfahrzeuge und Caravans einfinden. Nachdem wir unser Abendessen beendet haben ist der Parkplatz gut gefüllt und obwohl es kein offizieller Stellplatz für Caravan und Camping ist, wird das hier wohl offensichtlich toleriert. Für uns geht es stattdessen noch ein paar Kilometer weiter, doch auch wir finden für unser kleines Zelt ein geeignetes ruhiges Plätzchen für die Nacht.

Am Sonntagmorgen geht es noch die letzten Kilometer bis kurz vor Nürnberg. Vorbei an der Stadt Plech und Schnaittach erreichen wir unser Ziel Lauf a.d. Pegnitz am späten Vormittag und machen noch eine kleine Stadtbesichtigung zum Kunigundenberg und der historischen Altstadt, ehe es am Nachmittag mit der Bahn wieder zurück nach Hof geht.

Wandertour: Sächsische Schweiz // Papststein – Pfaffenstein – Kohlbornstein – Großer Zschirnstein (16.-18.04.2021)

Es ist das zweite Jahr in der Corona Pandemie und viele Menschen treibt es angesichts mangelnder Alternativen hinaus in die Natur. Auch uns kann das kalte wechselhafte Aprilwetter nicht abhalten eine kleine Wandertour zu unternehmen.

Ursprünglich wollten wir eigentlich in den Kaiserwald in Tschechien zwischen Cheb und Marienbad. Aufgrund der hohen Inzidenzwerte ist jedoch der Grenzverkehr weiterhin stark eingeschränkt. Also haben wir uns kurzfristig für eine Tour in der Sächsischen Schweiz entschieden. Wir treffen uns am Freitagnachmittag auf dem kostenlosen P+R Parkplatz am Bahnhof Bad Schandau und starten zunächst Richtung Gohrisch und Papststein. Nur auf letzteren machen wir den Aufstieg, genießen am späten Nachmittag noch den weiten Blick über das umliegende Elbsandsteingebirge und folgen anschließend weiter dem Malerweg.

Am nächsten Morgen geht es über Pfaffendorf zum Pfaffenstein. Um auf den Aussichtsfelsen zu gelangen müssen wir uns über unzählige Stufen und durch enge Felsspalten kämpfen. Das kalt-nasse Wetter und der weiche Sandstein machen es uns nicht gerade leichter. Auf dem Pfaffenstein ist es am Morgen noch menschenleer und so genießen wir die Ruhe und die Aussicht. Am südlichen Ende des Pfaffensteines steht übrigens mit der Barbarine der berühmteste freistehende Felsen der Sächsischen Schweiz. Einst ein beliebtes Ziel für Kletterer, ist er bereits seit 1975 für den Klettersport gesperrt und seit 1978 Naturdenkmal.

Nach dem Abstieg laufen wir weiter über Cunnersdorf, wo wir zugleich unsere Wasservorräte wieder auffüllen können. Am Aussichtpunkt „Katzsteinblick“ vorbei wandern wir nun zum Kohlbornstein. An dessen Fuß legen wir zunächst unsere Mittagspause ein und hängen unsere Zelte und Schlafsäcke zum Trocknen an die Luft. Nach der stärkenden Mittagsrast und einem weiten Fernblick vom Kohlbornstein ins Elbtal starten wir unsere letzte große Etappe Richtung Großer Zschirnstein. Hierbei queren wir das Dorf Kleingiesshübel und wandern am Samstag noch bis kurz vor die Tschechische Grenze. Unser Ziel für diesen Abend ist zunächst der Biwakplatz Zschirnstein südlich vom Großen Zschirnstein. Hier hat der Sächsische Forst für Wanderer eine Übernachtungsmöglichkeit eingerichtet, die neben einer Trekkinghütte auch Zeltplätze, Sitzbänke und sogar eine Toilette bietet.

Wer hier übernachten möchte sollte jedoch vorher ein Ticket kaufen: https://www.forststeig.sachsen.de/biwakplaetze-3986.html

Am nächsten Morgen starten wir nach dem Frühstück kurz nach 8 Uhr zum naheliegenden Großen Zschirnstein. Der Aufstieg ist äußerst kräftezerrend und ohne Navi hätten wir den Pfad wohl kaum gefunden. Unten an den steilen Felswänden entdecken wir mehrere Boofen, welche ursprünglich für Kletterer gedacht waren, heute aber zunehmend auch von Wanderern in Anspruch genommen werden. Oben angekommen werden wir wieder einmal mit einem weitreichenden Blick in die Ferne belohnt. Der Abstieg gestaltet sich dann wesentlich entspannter und über Reinhardtdorf erreichen wir Krippen, ehe wir unsere Wanderung gegen Mittag am Bahnhof in Bad Schandau beenden.

Skilanglauf: Brennersgrün – Wetzstein (16.01.2021)

Seit gut zwei Wochen ist es winterlich in Thüringen und so nutzen wir die Zeit am Wochenende für einen erneuten Ausflug zum Wetzstein. Diesmal parken wir auf dem Parkplatz kurz hinter Brennersgrün, welcher bereits gegen 11 Uhr nahezu vollgeparkt ist. Wie viele andere Wintersportler starten wir nach einer kurzen Pause und einem Schluck heißen Tee auf die Loipe und fahren zunächst Richtung Loquitzquelle. Die Loipen sind trotz Neuschnee bereits am Morgen prima gespurt und so kommen wir flott vorwärts, müssen uns aber die Spur mit vielen anderen Sportlern teilen und somit natürlich auch Rücksicht nehmen.

Weiter geht es dann vorbei am sogenannten Rondell bis kurz vor Lehesten. Der Wald ist wunderschön verschneit und so langsam wird auch der Himmel etwas heller und freundlicher. Zum Abschluss fahren wir noch hinauf zum Altvaterturm und sausen bei der Wetzsteinbaude den steilen Berg wieder hinab, was uns nochmal volle Konzentration abverlangt.

Gegen 13 Uhr sind wir dann nach fast zweistündiger Fahrt wieder zurück am Parkplatz und fahren mit dem Auto zurück nach Hause.